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Das Machbare optimal gestalten.
 
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Hospiz. Einladend für die Schwachen und Kranken zu sein, die Betroffenen mit ihren Bedürfnissen in den Mittelpunkt zu stellen – dafür steht die Hospizidee. Ziel ist es, ein Sterben in Würde und damit ein beschwerdearmes Leben bis zuletzt in mitmenschlicher Fürsorge und Solidarität zu ermöglichen.

Palliative Care. Palliative Care wurzelt in der Hospizbewegung. Sie formuliert den konzeptionellen, von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) definierten weltumfassenden Oberbegriff, Menschen in ihrer letzten Lebensphase mitmenschlich zu begleiten. Palliative Care versteht sich gleichermaßen als Philosophie und Sorgekonzept, mit dem Ziel, mit Einbindung der medizinischen, pflegerischen, psychosozialen und spirituellen Dimensionen Leiden zu lindern und höchstmögliche Lebensqualität für die Betroffenen und ihre Bezugspersonen zu gewährleisten.

Palliative Geriatrie und Altershospizarbeit. Alte Menschen haben eindeutig besondere Bedürfnisse, weil ihre Probleme anders und oft komplexer sind, als die jüngerer Menschen. Es gilt den hospizlich-palliativen Ansatz gezielt auf die Bedürfnisse alter und hochbetagter Menschen übertragen. Dies geschieht durch einen Betreuungsansatz, der sowohl kurative als auch palliative Maßnahmen vereint und einen zunehmend größeren Raum für palliative Angebote schafft.

Neben guter Pflege und Betreuung, Schmerztherapie und Symptomkontrolle für die betroffenen Menschen sowie der Beteiligung der Nahestehenden und des nachbarschaftlichen Umfeldes stehen weitere Aspekte im Fokus des interdisziplinären Teams, unabhängig des Versorgungssettings:

  • Sich einlassen, kommunizieren und die Welt der Alten respektieren: Die Themen Alter, Demenz und Sterben stehen im Fokus des Handelns. Betroffene spüren bis zum Lebensende und darüber hinaus Wertschätzung und Empathie.
  • Ethisch handeln und den Willen respektieren: Prozesse, z. B. (Fall)Besprechungen, machen Entscheidungen in ethisch sensiblen Situationen durch gemeinsames Beratschlagen aller Beteiligten möglich. Instrumente wie die Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht werden gezielt eingesetzt.
  • Lebensbegleitung durch zwischenmenschliche Begegnungen, sinnvolle soziale und therapeutische Angebote sowie gemeinschaftsfördernde und individuelle Rituale.
  • Vorausschauende Sterbebegleitung im Sinne von Erinnerungs- und Biografiearbeit zur persönlichen Auseinandersetzung mit dem Leben und dem bevorstehenden Abschied.


 
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